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Mittwoch, der 20. 11. 2019

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Dovrefjell - Ein Tag unter Moschusochsen

Informationen zur Tour
Bild: Wanderkarte Dovrefjell Ausgangspunkt: Kongsvold Fjellstue im Drivdalen - erreichbar über die E6 oder per Bahn
Tour: Tageswanderung teils markiert, teils unmarkiert, teils wegloses Gelände im Reich der Moschusochsen im Dovrefjell Nationalpark, ca. 30 km
Anmerkungen: Die friedliebenden Moschusochsen können gefährlich werden, wenn sie sich bedroht fühlen. Deshalb ist ein Sicherheitsabstand von 200 bis 400 Meter zu den Tieren einzuhalten.
Karte: Statens Kartverk Turkart im Maßstab 1:100 000, Dovrefjell

Kongsvold Fjellstue - Kaldvelldalen - Stølådalen - Kongsvold Fjellstue, 30 km
Die letzten Nebelfetzen wurden gerade von Sonne aufgelöst, als ich an der Kongsvold Fjellstue ankam. Ziel meiner folgenden Tagestour sollte es sein, einige der Moschusochsen aufzuspüren, für die der Dovrefjell Nationalpark so berühmt ist. Mein Reiseführer verriet mir, dass ich im Stroplsjødalen, Kaldvelldalen und Stølådalen ganz gute Chancen hätte. Anfang Juni war es jedoch fraglich, ob sich die mit Ziegen und Schafen verwandten Tiere bereits so weit oberhalb der Baumgrenze aufhielten.
Da ich sowieso noch eine Wanderkarte für die Gegend brauchte, nutzte ich die Gelegenheit, nach den zotteligen Tieren in der Fjellstue zu fragen. Im Frühling halten sie sich demnach meist in den tieferliegenden Birkenwäldern auf, in denen sie nur schwierig auszumachen sind. Erst im Frühsommer ziehen sie hoch hinauf ins Fjell auf ihre Sommerweiden. Oben im Fjell kühlen sie sich gerne auf Altschneefeldern ab, wenn die Temperatur im Sommer steigt.

Da ich die Suche in Birkenwäldern nach den Moschusochsen für aussichtslos hielt, wollte ich der Empfehlung meines Reiseführers folgen und das Fjell in verschiedenen Tälern nach ihnen absuchen. Da es bereits früher Nachmittag war, hoffte ich, dass ich gleich im ersten Tal fündig werden würde.

Auf der gegenüberliegenden Straßenseite markierte eine Brücke über den schäumenden Fluss Driva den Einstieg ins Fjell. Der schmale Pfad stieg in leichten Serpentinen immer stetig an und so erreichte ich schon bald die Baumgrenze. Richtung Osten gaben die Krüppelbirken eine großartige Aussicht zur Kongsvold Fjellstue im Drivdalen und auf das weit entfernte Rondanefjell frei.
Von Moschusochsen war keine Spur zu sehen. Aber so früh und nahe an der Zivilisation hatte ich auch keine erwartet, so stieg ich weiter bergan. Das immer währende Rauschen der Kaldvella kam mit jedem Schritt näher, was bedeutete, dass ich mich langsam dem Richtung Norden abzweigenden Taleingang ins Kaldvelldalen näherte. Mit dem Fernglas suchte ich immer wieder die Berghänge nach den eiszeitlichen Tieren ab, doch außer deren Exkremente war immer noch nichts zu sehen.
Immer noch auf der Suche nach den Moschusochsen verließ ich den markierten Wanderweg Richtung Norden und versuchte einem kleinen Trampelpfad zu folgen, den ich aufgrund von den immer häufiger werdenden Schneefeldern immer wieder verlor. Irgendwann musste ich auch versuchen, über den eiskalten Kaldvella zu kommen. Doch entweder war das Wasser zu tief, um durchzuwaten oder es wurde von nicht ungefährlichen Schneebrücken verdeckt. Nach einer Weile des Suchens schien eine geeignete Stelle gefunden zu sein. Vor der Überquerung stärkte ich mich noch mit einem Schokoriegel und einem Schluck glasklaren Wasser. Durch einige wagemutige Sprünge über glitschige Felsen und Steine schaffte ich nun doch den Weg an das andere Ufer.
Nun war es Richtung Norden durch das Kaldvelldalen oder Richtung Süden, den gleichen Weg zurück, ungefähr dieselbe Entfernung zurück zur Straße. So war es für mich klar weiterzugehen, damit ich hoffentlich doch noch Moschusochsen zu sehen bekommen würde. Doch mit jedem Schritt sank die Hoffnung. Hier oben auf ungefähr 1.200 Meter Höhe lag einfach noch zu viel Schnee. Die Tiere waren sicher noch in tieferliegenden Regionen. Ich selbst hatte auch immer mehr Probleme mit dem Vorwärtskommen. Oft sank ich bis zu den Knien im Schnee ein und immer wieder musste ich den Schnee aus meinen Wanderstiefeln leeren. So pasierte ich den noch gefrorenen Kaldvellsjøen und kämpfte mich immer wieder durch neue Schneewehen.
Am Ende des Sees begann meine Aussicht, Moschusochsen zu sehen wieder zu steigen, da ich einige frische Spuren im Schnee gefunden hatte. Diesen folgte ich auch, denn so sank ich nicht mehr allzu tief in den Schnee ein. Immer wieder suchte ich mit dem Fernglas die Hänge ab und versuchte Tiere zu erspähen, aber da war nichts.
Doch plötzlich, dort hatte ich hinter einer Hügelkuppe etwas erspäht. Leise schlich ich mich um den Hügel herum und da weideten sie. Drei Moschusochsen wanderten verteilt über das Fjell und fraßen hier und dort das erste frische Grün. Ich versuchte über den Hügel etwas näher heranzukommen, doch einen Sicherheitsabstand von 200 bis 300 Meter sollte man im eigenen Interesse einhalten.
Nachdem die Tiere weidend Richtung Süden abgezogen waren, wanderte ich hoffnungsvoll weiter. Doch außer weit oben auf den Nystugguhøa erspähte ich selbst mit dem Fernglas keine Tiere mehr.
Der Schnee wurde auch wieder tiefer und ich hatte genug damit zu tun, mich in das Stølådalen hinein zu orientieren. Nach einigen weiteren Anstiegen stand ich auf fast 1.500 Meter, weit oberhalb des Drivdalen, welches ich in der Tiefe erkannte. Die Sonne war mittlerweile schon hinter den Berggipfeln verschwunden, so dass es nach dem warmen Frühsommertag empfindlich kalt wurde.
Ein sehr steiler und nicht einfacher Abstieg führte mich zügig wieder ins Tal hinab. Dort galt es nur noch die Bahnlinie und die Europastraße zu überqueren. Mein Plan per Anhalter zurück zur Fjellstue zu kommen schlug fehl und so hatte ich noch einen langen Fußmarsch entlang der E6 vor mir, so dass ich um halb elf Uhr abends todmüde nach meiner gelungenen und sehr schönen Tour wieder am Ausgangspunkt angekommen war.



© www.fjell.de - Christoph Schenk, Letzte Aktualisierung: 09.03.2003

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