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Mittwoch, der 20. 11. 2019

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Jotunheimen - Auf den Spuren der Bergriesen

Informationen zur Tour
Bild: Wanderkarte Jotunheimen Ausgangspunkt: Leirvassbu - erreichbar ab der Sognefjellstraße 55, im oberen Leirdalen über eine ca. 12 km lange mautpflichtige Schotterpiste
Tour: Markierte Mehrtageswanderung, mehrere steile Auf- und Abstiege, ca. 79 km, 4 - 5 Tage, Übernachtung im Zelt und Hütte
Karte: Statens Kartverk Turkart im Maßstab 1:100 000, Jotunheimen

1. Tag (Leirvassbu - Øvre Høgvagltjørnene, 4 km)

Am ersten Tag sind wir spät abends gestartet, um in einiger Entfernung zur Leirvassbuhütte einen geeigneten Zeltplatz zu finden. Nach 4 km haben wir dann auch das Zelt am 1.465 m hoch gelegenen Øvre Høgvagltjørnene aufgeschlagen. Der Schnee reichte sogar jetzt im August noch bis zum See herunter und einige Eisschollen trieben auch im Wasser.

2. Tag (Øvre Høgvagltjørnene - Sjugurdtindtjørna, 20 km)
Der Tag lockte schon früh mit Sonnenschein. Die erste Hälfte des Tages sollte dann auch einfach, ohne große Steigungen rasch vorübergehen. Der Wanderweg zog sich allerdings zuerst am Langvatnet entlang. Weiter ging es an dem durchaus majestätischen Wasserfall Hellerfossen vorbei und leicht bergabwärts in Richtung Storådalen. Kurz bevor man die Baumgrenze im Storådalen erreicht, teilt sich der Weg. Der eine Weg führt weiter bergabwärts in das Storådalen, um die Gjendebuhütte am Gjendesee zu erreichen. Der andere Pfad schlängelt sich bergaufwärts. Er umgeht die Gjendebuhütte und man erspart sich dabei auch die 'Talfahrt' zum Gjendesee und ein erneutes Emporklimmen auf die Memurutunga.
Wir wählen den Weg bergaufwärts und geraten nun endlich auch das erste Mal auf der Wanderung ins schwitzen. Oben auf der Memurutunga angekommen, zieht sich der Weg lange hin - es geht oft bergauf und bergab über zahllose Hügel. In diesem Gebiet mit seinen Geröll und unzähligen Steinen war es schon schwer einen geeigneten Zeltplatz für die Nacht zu finden, in dessen Nähe sich auch noch Wasser zum Kochen und Waschen findet. Nach langer Sucherei schlagen wir kurz vor Einbruch der Dunkelheit das Zelt am See Sjugurdtindtjørna auf.

3. Tag (Sjugurdtindtjørna - Russvatnet, 12 km)
Nach kurzer Wanderzeit war auch die Memurutunga durchqert. Von nun an ging es steil bergab zur Memurubuhütte am Gjendesee. Langsam begannen hier auch die ersten Wolken aufzuziehen, so dass wir so schnell wie möglich weiter wollten, um noch ein gutes Stück unserer geplanten Tagesetappe zu schaffen. Von Memurubu ging es auf der anderen Seite wieder unheimlich steil bergauf. Nach dem steilsten Stück teilte sich der Weg. Der eine Weg führt über den Besseggengrat nach Gjendesheim an die Str. 51. Der andere Weg führt gemächlich bergab zum Russvattnet, einem dunklen Gebirgssee. Wir wählten den Weg bergab Richtung Russvattnet. Nach der Hälfte des Sees hatte uns das schlechte Wetter auch fast eingeholt, so dass wir die Gelegenheit nutzten, bevor wir nass werden würden, unser Zelt an einem malerischen Kiesstrand auf der Halbinsel bei Sundodden aufzustellen. Schon am Nachmittag, als uns das schlechte Wetter mit Regen und Sturm erreicht hatte, wurde es bitterkalt, so dass man sich nur noch im Schlafsack wohl fühlen konnte.

4. Tag (Russvatnet - Glitterheim, 13 km)
Als wir am Vormittag aus dem Zelt lugten, hingen die Schlechtwetterwolken fast am Boden. Es war sehr ungemütlich, so dass wir auch gar keinen Drang verspürten nach draußen zu gehen. So legten wir uns, nachdem wir beide etwas in unseren Lektüren gelesen hatten, wieder hin und schliefen noch ein paar Stunden. Als wir wieder erwachten, hatte es zwar aufgehört zu regnen, es war aber trotzdem noch neblig und kalt draußen. Jedoch wollten wir die Regenpause nutzen, um das triefnasse Zelt einzupacken und uns auf den Weg Richtung Glitterheim zu machen.
Der Weg zog sich anfangs noch etwas am Russvatnet entlang, bis er den See verließ und wieder leicht bergaufwärts verlief. Nachdem wir den Fluss Blåtjørnå über eine sehr abenteuerliche Hängebrücke überquert hatten, zog sich der Weg über unübersehbare Geröllfelder ein bißchen unterhalb der Flestlægerhø vorbei, wo er auch den höchsten Punkt unserer Wanderung auf dem Weg nach Glitterheim erreichte. Auf dem Weg ins Tal sahen wir aus einiger Entfernung eine wilde Rentierherde, die Tiere suchten jedoch schnell das Weite, als sie uns erblickten. Je näher wir dann auch im Tal dem Fluss Veo kamen, desto mehr verwandelte sich der Weg in eine Sumpflandschaft. Das Laufen wurde durch das ständige Einsinken im Schlamm sehr erschwert, zusätzlich setzte auch noch leichter Regen ein. So beschlossen wir diese Nacht mit einem festen Dach über dem Kopf in der Glitterheimhütte zu verbringen.

5. Tag (Glitterheim - Leirvassbu, 29 km)
Für heute war eigentlich die Besteigung des Glittertinden, des mit 2.464 m zweithöchsten Berges Norwegens (und somit auch Skandinaviens) geplant. Jedoch dachten wir uns, dass sich bei dem Wetter der Aufstieg nicht lohnt, da alles draußen in dichten Wolken eingehüllt war. Da der Wetterbericht auch für die nächsten Tage keine Besserung berichtet hatte, beschlossen wir schon früh am Morgen aufzubrechen, um den Weg bis nach Leirvassbu an einem Tag zu gehen.
Am Anfang begrüßte uns gleich der Schlamm vom Vortag wieder. Als wir uns dann noch durch einen Wald von Gestrüpp gekämpft hatten, nahm der Pfad auch endlich wieder Formen an. In der Ferne konnte man die Ausläufer des mächtigen Gletschers Veobreen erkennen. Und kurz darauf ging es wieder bergan über den Vesleglupen. Von da an zog sich der Weg lange über ein ausgedehntes Geröllfeld hin. Und wieder begegneten uns wilde Rentiere - ob es wohl die von gestern waren? Diesmal waren sie jedoch nicht so scheu, sondern ließen sich nicht stören, als wir langsam und dicht an ihnen vorbeizogen.
Einige Zeit später erreichten wir dann auch über einen etwas holprigen Abstieg das Visdalen und die Spiterstulenhütte. Mit unserer Zeit bis hierher waren wir ziemlich zufrieden. Wir wollten jedoch trotzdem nicht rumtrödeln, so dass wir nach einer kurzen Pause uns auf den weiteren Weg nach Leirvassbu machten. Der Weg führte über eine lange Strecke in naher Entfernung des Flusses Visa entlang. Von dem Tal hier hatte man die beste Aussicht auf die unterschiedlichsten Gletscher. Zuerst war da der Svellnosbreen. Als dieser hinter einer Kuppe verschwunden war, wurde der Tverråbreen und der Bukkeholsbreen sichtbar. Am Talende wurde auch immer deutlicher der Visbreen sichtbar. Dort ging es dann auch wieder leicht bergauf bis auf den Kyrkjeglupen mit 1499 m. Von nun an zog sich der Weg auf derselben Höhe an drei Seen entlang, bis er (nach unserem Gefühl) nach einer Ewigkeit die Leirvassbuhütte wieder erreichte.

Trotz des für Norwegen typischen wechselhaften Wetters, haben wir eine gelungene Wanderung abgeschlossen. Wir werden sicher wieder kommen!




© www.fjell.de - Christoph Schenk, Letzte Aktualisierung: 21.03.2003

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