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Mittwoch, der 20. 11. 2019

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Vogelinsel Runde - Mit Papageientauchern auf Tuchfühlung

Informationen zum Bericht
Bild: Vogelinsel Runde Lage: Insel, ca. 80 km südwestlich von Ålesund an der Atlantikküste
Anfahrt: E39, Abzweig auf die Straße 653/654 in Richtung Fosnavåg, Ausschilderung nach Runde.
Ausflugsmöglichkeit: Ein Besuch der Vogelinsel Runde ist als Tagesausflug, auch mit der Fahrt von und nach Ålesund, möglich
Übernachtungsmöglichkeiten: Campingplatz auf Runde mit Zelt- und Stellplätzen, auch feste Unterkünfte. Privatunterkünfte in der weiteren Umgebung, z. B. Fosnavåg, Ulsteinvik oder Ålesund.




Inselhüpfen
Weit genug entfernt von den größeren Verbindungsstraßen liegt die Vogelinsel Runde vor der norwegischen Küste. So ist es hier sehr ruhig und einsam, obwohl sich das Einzugsgebiet von Ålesund nicht weit entfernt bemerkbar macht. Mit dem Auto sind es gute 80 km über Fjorde und waghalsige Brücken von Ålesund über Hareid und Fosnavåg nach Runde. Der große Teil der Insel steht unter Naturschutz, es gibt nur ein paar Häuser, in denen die ca. 150 Einwohner der Insel leben. Denn den größten Platz beanspruchen die rund 700.000 Seevögel auf den Klippen für sich. Sie machen den Grund aus, für den es sich lohnt, nach Runde zu fahren. Nur an wenigen Stellen in Norwegen bekommt man so viele Papageientaucher, Tordalken, Trottellummen oder Basstölpel auf einem Fleck zu sehen.
Wir näherten uns Runde mit dem Auto und fuhren über die E39 bei Rjåneset auf die Fähre nach Eiksund. Ein paar Brücken brachten uns inselhüpfend weiter auf den Atlantik hinaus. Mal war das Wasser links, mal rechts der Straße zu sehen. Kurz vor Fosnavåg überquerten wir die Brücke, unter welcher die Hurtigrute auf ihrer Fahrt nach Ålesund entlang kommt.

Fuglefjellet
Am Rundesunnet erblickten wir zum ersten Mal die Insel Runde. Um uns herum waren nichts anderes als blühende Wiesen mit gelben Löwenzahnköpfen. Eine dicke Portion Sonnenschein wollte uns anscheinend den Tag extra versüßen. Die Häuseransammlung Runde direkt hinter der Brücke ließen wir hinter uns und folgtem dem Straßenverlauf nach rechts. Dort, wo die Straße fast im Meer enden wollte, gab es noch ein paar zusätzliche Häuser. Eine kleine Tauchstation und ein Campingplatz waren die einzigen Einrichtungen vor Ort. Hier mussten wir das Auto abstellen und zu Fuß weiter zum Vogelfelsen. Schon von weitem erkannte man die Fußpfade, welche zu den Klippen empor führten. Runde flacht auf der einen Seite zum Meer hin ab, während auf der Westseite steile Klippen von 300 m Höhe die Fallkante zum Atlantik bilden. Dort oben auf dem Fuglefjellet fühlen sich die vielen Seevögel am wohlsten.
Der Aufstieg begann 200 m hinter dem Campingplatz gleich ziemlich steil und ließ uns angesichts der warmen Temperaturen ins Schwitzen kommen. Wir gewannen rasch an Höhe und konnten bereits wieder die schneebedeckten Berge am rückliegenden Festland ausmachen. Der Weg, dem wir folgten, ist einer von mehreren markierten Wanderpfaden, die alle zu den Vogelbrutplätzen an den Klippen führen. Der empfindlichen Natur wegen sollte man unbedingt auf den ausgewiesenen Pfaden bleiben. Nach 30 Minuten Fußmarsch waren wir oben angekommen. Wir standen direkt am Felsrand und konnten in die Tiefe auf das Meer sehen. Unglaublich, wie hoch wir waren!

Vogelkolonien
Die unzähligen Vögel machen den Besucher durch ihr unaufhörliches Geschrei auf sich aufmerksam. Dicht gedrängt sitzen sie auf den Felsvorsprüngen oder kommen gerade vom Fischfang zurück in ihre Nester. Was für uns wie ein heilloses Durcheinander wirkte, war in Wirklichkeit wohl strukturiert. Alle Vögel haben hier auf den Klippen eine Art natürliche Rangordnung, die es immer zu beobachten gab. Den Logenplatz am obersten Felsrand beanspruchen immer die Papageientaucher. Dort bauen sie in Erdhöhlen ihre Nester. Weiter unter sind die Trottellummen zu finden.
Die Dreizehenmöven brüten am Fuße der Felsen. In großer Zahl sind auch Tordalken und Gryllteiste zu sehen, welche sich dazwischen eingenistet haben. Die Silber- und Mantelmöven lassen sich dagegen auf dem Hochplateau nieder.
Besonders angetan haben es uns natürlich die Papageientaucher, welche an den steil abfallenden Felskanten zum Meer hin sitzen. Mit ihrem schwarz-weiß gemustertem Gefieder und dem dicken bunten Schnabel wirkten sie sehr possierlich. Wir konnten beobachten, wie sie immer wieder mit kleinen frischen Fischen im Schnabel zu ihren Nestern geflogen kamen. Wenn sie mit ihren kurzen Beinen zu mehreren auf den Felsabhängen saßen, konnte man kaum den Blick von Ihnen lassen. Wir machten eine ausgedehnte Pause und legten Rucksäcke und Stativ im Rasen ab. Es war so warm, dass wir uns die Sonne längere Zeit in Gesicht schienen ließen ehe wir an den Felskanten entlang weiter nach Osten emporstiegen. Auch von hier hatten wir einen schönen Blick hinab auf die kleinen Häuser. Auf dem Rückweg gingen wir einen großen Bogen entlang des markierten Pfades und kamen schließlich wieder am Ausgangspunkt an. Wir blickten noch einmal zum Vogelfelsen hinauf: ganz erstaunlich, was so ein Kleinod alles Wunderbares zu bieten hat!



© www.fjell.de - Christoph Schenk, Letzte Aktualisierung: 01.07.2003

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