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Montag, der 25. 5. 2020

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Herbstliches Ammarfjäll
Informationen zur Tour
Bild: Wanderkarte Ammarfjället Ausgangspunkt: Parkplatz am Tjulträsket in Ammarnäs, am Ende der Straße 368, die von Sorsele abzweigt
Tour: Einsame Rundtour, markiert, ca. 82 km, 5 Tage, Übernachtung im Zelt
Karte: Fjällkartan im Maßstab 1:100 000, AC2 Tärnaby - Hemavan - Ammarnäs

1. Tag (Tjulträsket - Stabburet, 10 km)
Für die Wanderung hatten wir den Parkplatz am Tjulträsket als Anfangs- und Endpunkt gewählt. Zwar konnten wir hier unser Auto parken, aber wir mussten in Kauf nehmen, erst einmal die 3 km auf der Teerstraße Richtung Ammarnäs zurück bis Tjulträsk zu laufen. Doch hier konnte dann alles richtig beginnen. Wir folgten dem Kärsbäckleden in die Wälder hinein. Der Weg war ein nur teilweise markierter Fußweg, der im späteren Verlauf auf den Kungsleden trifft.
Zunächst fanden wir es weniger reizvoll, die Sonne brachte einen schnell zum schwitzen, doch wir gewannen rasch an Höhe und hatten bereits bei der Brücke über den Karsbäcken eine herrliche Aussicht über das herbstliche Ammarfjället. Nach weiteren 2 km erreichten wir auf umständlicher Wegführung den Kungsleden, der hier seit 1994 dem Fjällverlauf ein Stück in den Norden folgt. Er markierte uns den Weg für die Strecke bis zur Rävfallsstugan. Wir passierten den rechts abzweigenden Weg nach Höbäcken und sahen links den Pfad zur Rasthütte Stabburet. Doch der 'Umweg' lockte uns nicht, denn wir wollten lieber am nächsten See unser Zelt für den Abend aufschlagen. Auf einer Anhöhe sahen wir ein fast weißes Rentier - es sollte aber nicht das letzte auf unserer Tour bleiben. Ein Zeltplatz wie aus dem Bilderbuch und wir genossen die Sonnenstrahlen, die leider nur noch zaghaft wärmten. Es ging eben schon rasch auf den Herbst zu!

2. Tag (Stabburet - Rävfallsstugan - Zeltplatz Lillvitnjulberget, 14 km)
In der Nacht fielen ein paar Regentropfen, doch als wir das Zelt abbauten kam die Sonne etwas heraus. Es blieb den ganzen Tag über trocken und beim Laufen wurde uns ganz schön warm. Bei jeder Rast merkten wir allerdings, wie die Außentemperatur uns zum frösteln brachte. Die Etappe führte uns über den Stuore Jåppe (931m) - ein bequem zu gehendes Stück mit herrlicher Aussicht über das Fjäll. Als der Weg sich Richtung Osten hinab zur Rävfallsstugan wandte, sahen wir die erste Herde von Rentieren. Wir zählten ca. 20 Tiere, die langsam an uns vorbei zogen. Der Abstieg ging gemächlich, allerdings führten die letzten 2 km vor der Hütte durch sumpfiges Gestrüpp. Hier wünschten wir uns zum ersten Mal Gummistiefel als Alternative, bevorzugten wir es doch bisher, mit unseren Meindl-Wanderschuhen zu gehen.
An der STF-Hütte Rävfallsstugan begegneten wir ein paar Jugendlichen, setzten aber unseren Weg fort. Von hier ab verabschiedeten wir uns vom Kungsleden und folgten nun dem Weg am Flussverlauf des Vindelälven entlang. Einen guten Kilometer nach der ersten Brücke fanden wir einen wunderschönen Zeltplatz mit Feuerstelle und Holzbank, wo wir uns gerne für die Nacht nieder ließen. Mit etlicher Mühe schafften wir es sogar, einige abgesägte Birkenstämme zu einem Lagerfeuer zu entfachen. Das Holz war, obwohl schon vor längerer Zeit gesägt, noch durch und durch nass und fing selbst in der stärksten Glut nur schwer Feuer. Doch die entstandene Hitze half uns trotzdem, nasse Socken und Sohlen zu trocknen, auch wenn wir die ein oder andere Rauchschwade über uns ergehen lassen mussten.

3. Tag (Zeltplatz Lillvitnjulberget - Vitnjulstuga - Zeltplatz Skånjakårtje, 19 km)
Gespannt, welcher Rastplatz uns diese Nacht erwarten würde, machten wir uns wieder auf den Weg. Über dem Ammarfjället, welches wir ja nur am Rand berührten, hingen tiefe Wolken, doch auf unserem Weg entlang des Vindelälven schien immer gut die Sonne. Das war ein Glück, welches uns während der gesamten Wanderung verfolgte, bekamen wir doch nie große Regenschauer ab.
Als erstes passierten wir eine veraltete Hütte mit Pferdeboxen, dann tauchte nach einer kurzen Weile die Vitnjul-Hütte (4km) vor uns auf. Diese Hütte und die beiden folgenden auf unserer Tour sind Einrichtungen der schwedischen Provinzialverwaltung (Länsstyrelsen). Sie sind in der Regel nicht sehr groß, verfügen über 4 - 8 Betten und dienen in erster Linie als Unterkunft bei der Versorgung der weidenden Rentiere im Ammarfjället. Erst in zweiter Linie oder bei Notfällen können auch Wanderer die Hütten zur Übernachtung benutzen. Die Bezahlung der Gebühr erfolgt analog wie beim schwedischen Touristenverein STF über Giroeinzahlung.
Über die Brücke hinter der Hütte hätte man auch die Möglichkeit, bequem den Vindelälven zu überqueren und weglos das weitere Ammarfjället zu erkunden. Wir aber setzten unseren Weg fort und erreichten einen Teilabschnitt mit hohen Graswiesen. Teils schulterhoch wuchs hier das Gras, das vom vergangenem Regen oder Tau noch ganz feucht war und uns an Hose und Schuhe klatschte. Kurz nach den zwei folgenden Brücken sahen wir wieder ideale wildromantische Zeltplätze, die uns lockten, doch wir mussten heute noch einige Kilometer zurück legen. An einer markanten Felsenkante, die sich rechterhand hoch über uns erhob, entfernte sich der Weg einige hundert Meter vom Fluss und stieg über eine Anhöhe an. An manchen Stellen ist der Weg mit Holzbohlen ausgelegt, doch längst nicht so komfortabel wie auf dem, dafür relativ stark frequentierten, Kungsleden. Immer wieder mussten wir bei der Tour aufpassen, damit wir nicht auf nassem Laub oder Gras, das die Holzbohlen verdeckte, ausrutschten. Zu leicht hätte etwas passieren können. Als der Weg wieder in die Nähe des Flussufers führte und wir genug für den heutigen Tag hatten, suchten wir eifrig einen Zeltplatz. Unmittelbar an den Stromschnellen von Skånjakårtje konnten wir unser Zelt aufschlagen. Auf ein wärmendes Lagerfeuer hatten wir uns schon sehr gefreut, doch das Holz war heute noch nässer als gestern. Also wuschen wir uns in dem kalten Wasser und versuchten, im Schlafsack wieder warm zu werden.

4. Tag (Zeltplatz Skånjakårtje - Dalavardo - Skidbäcksstugan, 18 km)
Nach dem Frühstück packten wir wieder unsere Sachen zusammen. Weil der Himmel trotz einiger Sonnenstrahlen ziemlich dunkel aussah, beeilten wir uns und ließen vorsichtshalber einmal die Regenhüllen außen. Es waren noch gut 4 km von unserem Zeltplatz bis zur nächsten Hütte an der Wegkreuzung in Dalavardo. Das bis hierher enge Tal weitete sich nach den Stromschnellen und gab einen wunderschönen Blick in die Umgebung frei. Herbstliche Graswiesen breiteten sich vor uns aus und die bunt gefärbten Bäume erzeugten eine beruhigende Stimmung.
50 Meter vor der Hütte Dalavardo kamen wir an die Wegkreuzung. Der Beschilderung folgend, überquerten wir den Vindelälven über eine massive Holzbrücke. Gleichzeitig hieß es auch Abschied nehmen von dem gemächlich fließenden Gebirgsfluss, denn wir folgten ab hier dem Ganzjahreswanderweg nach Süden Richtung Tärnasjö. Nach weiteren 3 km kamen wir an dem kleinen See Stuore Dukkejaure vorbei. Ein eisiger Wind wehte von Nordwest und ein Blick hinter uns gab uns die Erklärung, warum wir letzte Nacht in unserem Zelt so froren. Über Nacht waren die obersten Bergrücken des Fjälls mit leichtem Weiß gezuckert worden. Vor allem der Gipfel des Rerrogaise (1611m) im Ammarfjället strahlte mit einer weißen Pracht auf. So gingen wir weiter, denn wer in Bewegung blieb, der konnte auch nicht frieren. Bei der Unterquerung eines Rentiergatters stoßen wir uns dann die Köpfe an. Nach einer weiteren kleine Rast an der Odenkåtan wies unser Weg durch die Talsenke Dukkevagge.
Die Bergkante Nase (974m) immer vor uns, stiegen wir auf 800 Meter Höhe an. Ein wunderbarer Blick in die Ferne tat sich uns auf die umliegenden Seen und Berge auf. Plötzlich wurde die Stille durch Hubschraubergeräusch unterbrochen. Wahrscheinlich war dieser auf dem Weg in die Samensiedlung Ältsvattnet. Große Blaubeerfelder ließen unser Lauftempo verlangsamen, denn solch ein Überfluss musste doch irgendwie genutzt werden.
Die bald erreichte Skidsbäckstugan war schon mit Jägerutensilien belegt, doch von den Jägern selbst keine Spur - nur ein Wasserkessel, der auf dem noch warmen Herd stand. Im Nebenraum fanden wir die Jagderlaubnis eines Italieners, der hier letzte Nacht genächtigt hatte. Das war nur eine weitere Bestätigung dafür, dass in den vergangenen Tagen, die Jagdsaison in Schweden eröffnet worden ist. Wollten wir doch ungestört sein, schlugen wir unser Zelt ungefähr 500 Meter hinter der Hütte in einer Mulde auf.

5. Tag (Skidsbäckstugan - Åike - Rimtkåtan - Stor-Tjulträsket, 31 km)
Langsam stieg der Weg wieder auf eine Anhöhe hin an und schon bald kamen wir an die Wegkreuzung bei der Samenhütte Åike. Läuft man hier geradeaus weiter, dann erreicht man am Ende der Etappe die STF-Hütte Tärnasjöstugorna am Kungsleden. Zwischen Tärnasjö und Ammarnäs liegen dann noch zwei weitere Hütten, das letzte Teilstück verläuft oben auf der Anhöhe mit ständigen Blick auf den See Tjulträsket.
Da wir diese Wegführung sicher einmal laufen werden, wenn wir auf der Kungsledenetappe Hemavan - Ammarnäs unterwegs sind, planten wir ab Åike auf dem Sommerwanderweg direkt Richtung Tjulträsket zu gehen. Wegen der Deutung aus der Karte befürchteten wir, dass der Weg zum größten Teil durch sumpfiges Gestrüpp führen würde. Doch das war erstaunlicherweise nicht der Fall. Der Weg schlängelte sich gemütlich über kurze Wiesen und Bergrücken und wir sahen zwei weitere Rentierherden. Bei dem Rentiergehege am Vardotjåkke stießen wir auf mehrere Geweihe, die von der letzten Rentierscheide im vergangenen Herbst stammten. Leichte Orientierungsschwierigkeiten überkamen uns nun, denn mehrere 'wilde' Samiwege kreuzten immer wieder unseren Weg. Es war sehr ratsam, öfters mal einen Blick in die Karte zu tun. Wer sich an die eingezeichneten Seen und Berge hält, der kann aber den eigentlichen Weg gar nicht verfehlen und spätestens wenn wieder die Holzbohlen erreicht sind, weiß man, dass man richtig ist.
Doch mit den Holzbohlen begann auch die Suche nach einem geeigneten Zeltplatz, was sich als schwieriger erwies als wir dachten. Schön hatten wir es uns ausgemalt, an einem Fluss einen Platz zu finden, der durch Vorgänger als 'zelttauglich' markiert worden war und wo der Unterboden einigermaßen trocken und eben war. Die einzige Stelle, die wir hier jeden Wanderer nur wärmstens ans Herz legen wollen, ist unmittelbar hinter der Brücke an der Rimtkåtan (bis hierher 17 km). Da wir uns aber uneins waren über die Größe der Zeltstelle - die Zeltstelle war für unser 4-Mann-Zelt nicht gerade groß -, gingen wir weiter - nichtsahnend, dass es später nur noch schlimmer werden würde. Vielleicht hätten wir weniger anspruchsvoll sein sollen! Es folgte nämlich der Abstieg zur nächsten Wegkreuzung (3,5 km) und der Busch- und Baumbestand nahm zu. Wenn es nicht bewachsen war, dann war es feucht und darauf hatten wir wegen fehlender Zeltunterlage überhaupt keine Lust. An der Wegkreuzung führte ein Weg wieder nach Westen Richtung Tärnasjö und Kungsleden. Hier dachten wir, dass wir am Ufer des Tjulträsket eine ausgetretene Stelle für unser Zelt finden würden. Also stärkten wir uns noch einmal kurz mit einem letzten Schokoriegel und gingen weiter. Es waren noch 10 km bis zu unserem Auto und wir gaben dem Weg circa 5 km Chance, uns einen Zeltplatz zu bieten. Ansonsten wollten wir weiter laufen, denn dann ist die Alternative, einen warmen VW-Bus vorzufinden doch viel verlockender. Die 5 km vergingen erstaunlich schnell. Dafür enttäuschte uns die Wegführung, denn die ganze Zeit durchliefen wir tiefen Wald, vom Ufer des Sees fast keine Sicht. Dass circa zwei Drittel dieses Wegstückes mit Holzbohlen ausgelegt ist, beweist die Zeltuntauglichkeit für uns und wir beeilten uns nur noch, nicht allzu sehr in die Dunkelheit zu kommen. Sehnsüchtig blickten wir auf die gegenüber liegende Anhöhe, wo der Kungsleden zur Aigert-Hütte verläuft. Dort hätten wir sicher genug Zeltplätze gefunden!
So wurde aus unseren geplanten zwei Tagesetappen eine, die wir am Ende unserer Kräfte um circa 22 Uhr nach 31 km Fußmarsch bei unserem Auto dennoch glücklich beendeten. Das Thermometer zeigte minus zwei Grad Außentemperatur, was uns dennoch nicht daran hinderte, im Dunkeln den See aufzusuchen. Die dampfenden Schuhe mussten heute nacht außen unter dem Auto bleiben - die Nase dankte es uns.



© www.fjell.de - Christoph Schenk, Letzte Aktualisierung: 09.03.2003

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