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Mittwoch, der 20. 11. 2019

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Kebnekaise und Kungsleden - Die populären Höhepunkte Lapplands
Informationen zur Tour
Bild: Wanderkarte Kebnekaise und Kungsleden Ausgangspunkt: STF-Fjällstation Nikkaluokta, 60 km Stichstraße von Kiruna
Tour: Aufstieg zum höchsten Berg von Schweden, Abstieg unmarkiert über das Kaffedalen zum Kungsleden, dann markiert weiter zum Kungsleden-Endpunkt Abisko, ca. 112 km, 7 Tage
Übernachtung im Zelt; wer allerdings den Aufstieg zum Kebnekaise an einem Tag machen will, kann auf ein Zelt während der gesamten Tour verzichten, Unterkunft gibt es in den zahlreichen STF-Hütten entlang des Kungsleden
Karte: Fjällkartan im Maßstab 1:100 000, BD6 Abisko - Kebnekaise - Narvik;
Högfjällskartan Kebnekaise im Maßstab 1:20 000

1. Tag (Nikkaluokta - Kebnekaise Fjällstation (Darfaljohka-Brücke), 16 km)
Mit unserem Auto fuhren wir von Kiruna auf der 60 km langen Straße Richtung Nikkaluokta und parkten an der STF-Fjällstation. Die Fjällstation ist ein idealer Ausgangspunkt für kurze und längere Touren in die Berge. Wir selber wollten auf den Gipfel des Kebnekaise, Schwedens höchstem Berg und dann auf weiterem Weg einige Tage in das umgebende Fjäll. Den Entschluss, auf dem Kungsleden weiter bis nach Abisko zu laufen, fassten wir eigentlich erst am zweiten Abend im Zelt. Doch es sollte sich lohnen.... Für Christoph selber sollte es, nach einer einige Jahre zurückliegenden Tour, bereits die zweite Besteigung des Kebnekaise werden, damals war er alleine unterwegs. Dieses Mal wollten wir die Mühe gemeinsam meistern.
Um kurz vor 18 Uhr marschierten wir an der STF-Fjällstation Nikkaluokta los. Eine große Menge Wanderer trieb sich hier am Startpunkt rum. Will man einsames Fjäll erleben, dann sollte man eben nicht unbedingt mit dem Kungsleden oder dem Kebnekaise anfangen. Aber schließlich wollten auch wir in diese Richtung und so machten wir uns daran, die Strecke bis zur Kebnekaise Fjällstation in einem angenehmen Zeitmaß zu schaffen.
Diese ersten 19 km unserer Tour bestanden aus dem wohl breitesten Wanderweg, den wir je in Schweden gesehen haben dürften. Um so schneller kamen wir auch voran und erreichten bald die Samenhütte Latjoluspekåtan. Von hier ab könnte man auch per Bootstransfer eine ca. 6 km lange Strecke überbrücken.
Der Weg stieg kaum merklich an, als wir an der Bergnase Darfaloalgi vorbei marschierten. Da einige sehr dunkle Wolken bedrohlich näher heran kamen, schlugen wir kurz vor der Brücke über dem Darfaljohka unser Zelt für die Nacht auf.

2. Tag (Darfaljohka Brücke - Zeltplatz Kaffedalen, 13 km)
Nach einem gemütlichen Frühstück bei Sonnenschein liefen wir unser erstes Ziel, die Kebnekaise Fjällstation, an. Mit 160 Betten zählt sie zu den größeren Fjällstationen und bietet allen erdenklichen Service für Wanderer an. Wir frischten uns kurz auf, hatten ja erst 3 km hinter uns, und liefen dann weiter Richtung Kebnekaise-Gipfel. Einige hundert Meter hinter der Fjällstation verzweigte sich dann bereits der Weg, denn für die Besteigung des Kebnekaise kann man zwischen der westlichen und östlichen Wegvariante wählen. Die östliche Wegführung ging hier rechts ab, führt über eine Gletscherpassage und beinhaltet eine Kletterpartie. Sie wird meist mit gebuchten Bergführern vom STF durchgeführt, ist dafür aber auch um einige Kilometer kürzer.
Wir hatten uns von vornherein für den westlichen Weg entschieden, der von jedem Wanderer mit genügend Kondition und etwas Bergerfahrung gemeistert werden kann. Die Besteigung ist auch durchaus als lange Tagesetappe von der Kebnekaise-Fjällstation an einem Tag aus hin und zurück zu meistern. In diesem Fall beträgt dann die Tageswegstrecke ungefähr 24 km mit 1.900 Höhenmeter Unterschied.
Bald hatten wir das Kitteldalen erreicht, eine Bergrinne, in der man gute 300 Höhenmeter hinaufsteigen muss. Der Kittelsjön war nur spärlich mit Wasser gefüllt und in der Ferne sahen wir ein paar Zelte stehen. Der Weg ging nun weiter steil bergan auf eine Kammhöhe zwischen dem Vierramvare (1711m) und dem Tuolpagorni (1662m). Hier ruhten wir uns wieder aus, denn mit unseren Rucksäcken hatten wir ganz schön zu schleppen. Da wir die Besteigung nicht an einem Tag machen wollten und geplant hatten, weiter im Fjäll zu bleiben, mussten wir natürlich unser Gepäck wenigstens bis unmittelbar an den Fuße des Kebnekaise tragen. Die Kuppe des Vierramvare sollte aber unsere höchste Erhebung für diesen Tag sein. Auf dieser Passage kamen uns schon die ersten Gipfelgänger des heutigen Tages entgegen, die bis zur Kebnekaise-Fjällstation noch einige Stunden Gehzeit vor sich hatten.
Die Senke zwischen dem Aufstieg zur Toppstugan (schwed. Gipfelhütte) und dem Vierramvare war unsere einzige Übernachtungsmöglichkeit, da wir uns nicht allzu weit von der Wegführung entfernen wollten. Doch die Senke war eine überaus steinige Hochfläche, auf der fast nur eine steinfreie Stelle zum Zelten zu finden war, denn ein Vorgänger hatte sich die Mühe gemacht und Steine auf die Seite geschlichtet. Die Temperaturen waren bereits sehr eisig und es wurde später noch kälter. Genauso kalt war auch die Wasserstelle, die aus einem Schneefeld gespeist wurde. Unser Zelt stand nach umfangreicher Befestigung und wir verkrochen uns schnell. Bis um 19 Uhr hörten wir immer wieder Wanderer auf ihrem Rückweg zur Fjällstation vorbeikommen.

3. Tag (Zeltplatz Kaffedalen - Kebnekaise Gipfel - Kungsleden - Brücke Guobirjohka, 17 km)
Da unsere Schlafsäcke bei weitem nicht für diese Temperaturen geeignet waren, froren wir in der Nacht ziemlich. Unser Gefühl ließ uns etwas unter den Gefrierpunkt tippen und dazu blies es ordentlich. Wir standen bereits um 6 Uhr auf, denn beim Laufen wurde uns wieder ordentlich warm. Das Zelt und die Rucksäcke ließen wir liegen und gingen nur mit der Wasserflasche und der Kamera im Gepäck los. Je nachdem zu welcher Zeit man unterwegs ist, können die Wasserstellen auf diesem letzten Aufstieg ziemlich rar werden. Es gab nur noch ein paar Rinnsaale, die auch zumeist unter dem Geröll flossen. Genügend Vorrat und sparsamer Verbrauch ist hier ratsam.
Die Wegführung war durch rote Punkte markiert, die man allerdings oft nur schwer erkennen konnte. Unzählige Steinmännchen, teils nach Belieben aufgestellt, erschwerten zudem die Orientierung. An der Gipfelhütte (1870m) findet man durch einen Fangzaun selbst bei schlechtem Wetter wieder die Richtung. Wer im Juli die Besteigung plant, könnte ab hier mit Schnee rechnen, dann zieht sich der Aufstieg nochmals in die Länge. Bei uns lag im August der Schnee erst unmittelbar auf den letzten 100 Höhenmetern, was sehr angenehm war. Wir konnten die Spuren der Vorgänger als Hilfe nehmen und standen bald auf dem Plateau vor dem letzten ca.100 Meter langem Hangstück. Hier ging es hinauf. Zum Schluss wurde es ziemlich eisig und wir mussten etwas auf unseren Halt achten. Wer wie Miriam nicht ganz schwindelfrei ist, dem wird auch der Gipfel nicht ganz behagen, doch nach einiger Zeit hatte auch sie sich daran gewöhnt.
Man sagt, bei guter Sicht, könne man vom Gipfel des Kebnekaise ungefähr ein Elftel der Fläche Schwedens sehen. Soviel war es bei uns nicht, aber trotz aufziehender Wolken konnten wir ein bischen auf die umliegenden Gletscher hinunter sehen. In der Ferne machten wir sogar die Fjällstation aus. Die Stille war überwältigend und wir kamen uns richtig winzig vor. Beim Fotographieren froren uns die Hände, aber es reichte zum Gipfelfoto und anderen Erinnerungen.
Der Abstieg ging auf dem gleichen Weg zurück bis zu unserem Zelt, wo wir die Rucksäcke wieder beluden. Dann folgte der mühsame Abstieg durch das Kaffedalen. Eine kleine Schneepassage erlaubte uns noch einige Meter im Laufschritt zu schaffen, dann mussten wir wieder klettern. Da die Strecke in der Fjällkartan nur als unmarkierter Wanderweg eingetragen ist, war es fast unmöglich, eine Wegführung zu erkennen. Das gesamte Kaffedalen bestand aus Geröllfeldern und so kamen wir nur äußerst langsam voran. Erneut ärgerten wir uns über unzählige Steinmänner, die alles deuteten, nur nicht den richtigen Weg. An der Tälerkreuzung im Singivággi glaubten wir schon den Kungsleden zu sehen, doch wir täuschten uns, denn es lagen noch 3 km vor uns!
Dann hatten wir doch endlich den Kungsleden unter den Füßen: ein oft mehrspuriger Wanderpfad, Holzbohlen und Wanderer. Zwischen Singistugorna und Sälkastugorna kamen wir aus dem weglosen Gelände und setzten unseren Weg Richtung Sälka fort. Noch ein paar Kilometern, dann zelteten wir an der Brücke über den Guobirjohka.

4. Tag (Brücke Guobirjohka - Sälka - Tjäktjastugan, 19 km)
Ein Wanderer nach dem anderen kam uns entgegen, denn wie wir feststellten, starteten die meisten in Abisko und liefen südlich. Wer wie wir in nördliche Richtung läuft, der hat zumindest die Garantie, nicht jeden Abend die gleichen Menschen in den Hütten zu treffen. Noch macht die Popularität dieses Abschnittes des Kungsleden der wilden Bergwelt ringsumher kaum Abstriche, bezaubern doch die weitgezogenen Gletschertäler, Schneegipfel, Flüsse und Blumen. In Sälka kauften wir uns etwas Proviant und liefen dann weiter Richtung Tjäktjapass. Dieser war Orientierungspunkt für die nächsten Kilometer und wir hatten doch ganz schön zu schnaufen, bis wir oben waren. Wir trafen ein paar Schweden, die erstaunten, wieso wir denn nicht in den Alpen wandern würden. Doch jeder, der einmal im Fjäll war könnte uns verstehen. Ein anderer Schwede meinte, dass es bis zur Tjäktjastugan noch ganz schön steinig sei, doch verglichen mit dem Kaffedalen, war es genussvoll. Die Hütte lag auf der anderen Seite des Flusses und so zelteten wir etwas abseits des Weges hinter einem Felsrücken.

5. Tag (Tjäktjastugan - Alesjaurestugorna - Coalmminvággi, 14 km)
Anfangs wehte ein kühler Wind durch das Tal, doch schon bald wärmte die Sonne immer mehr. Heute fühlten wir uns nicht so fit und so ließen wir es etwas langsamer angehen. Vor der Brücke machten wir sogar eine längere Pause, lasen etwas in unseren Büchern und machten in Ruhe ein paar Fotos. Dann wollten wir doch endlich Alesjaure erreichen, denn die Hütten sah man schon von weitem. Auch hier gab es einen Bootstransfer über den Alisjárvi parallel zum Wanderweg (Einsparung ca. 6 km). Das Wetter zog zu und von dem schönen Sonnenschein war nichts mehr zu sehen. Also suchten wir uns einen Zeltplatz abseits der STF-Hütten und liefen noch ca. 3 km. Als wir das Zelt aufbauten, fing es bereits leicht zu tröpfeln an. Doch darüber machten wir uns an diesem Tag keine Gedanken mehr, etwas Warmes zu essen und ein Tee waren erst einmal viel wichtiger.

6. Tag (Coalmminvággi - Abiskojaurestugorna - Zeltplatz am Nissunjohka, 28 km)
Es war richtig ungemütlich, als wir aus dem Zelt stiegen. Die Rucksäcke mussten gut verpackt werden und die Kamera blieb heute wegen dem leichten Nieselregen auch im Inneren. Die Strecke bis zu der eingezeichneten Watstelle zog sich schier endlos hin und auch später wollte die Entfernung nicht kürzer werden. Bis zu dem Rentierzaun war der Untergrund ziemlich aufgeweicht und die Überquerung der Holzbohlen war nicht immer einfach, da sie manchmal nicht mehr im besten Zustand waren. Nach dem Rentierzaun ging es leicht bergan und dann schräg in ein Tal hinein. Wir trafen immer mehr Wanderer, auch welche, die wie wir nach Abisko wollten. Auf der Höhe der verlassenen Kieronstugan machten wir noch einmal eine Pause. Von hier konnte man bereits den Abisko Nationalpark überblicken, der in einer breiten Talsenke vor uns lag. Wir überquerten die Brücke und erreichten den Parkeingang.
Große Informationstafeln verwiesen hier darauf, dass eine Übernachtung im Park nur in den Wanderhütten bzw. mit dem Zelt auf den ausgewiesenen Zeltplätzen erlaubt ist. Solche Zeltplätze befinden sich bei der STF-Hütte Abiskojaurestugorna, an der Abisko Fjällstation und im Nationalpark am Auslauf des Abiskojárvi und zwischen den beiden Brücken am Kungsleden (ca. 5 km vom Endpunkt). Da wir am nächsten Tag nicht in Abisko übernachten wollten, planten wir noch ein Stück weiter zu laufen, um am nächsten Vormittag die Verbindung nach Nikkaluokta zu bekommen. Natürlich war es noch ein ganzes Stück Weg zu gehen, denn bis zum geplanten Zeltplatz am Nissunjohka waren es noch über 10 km. Es ging schon sehr auf Abend zu und uns war ziemlich kalt. Am Zeltplatz angekommen, war die Verfügbarkeit der möglichen Zeltstellen aufgrund anderer Wanderer schon geschrumpft und wir waren froh, als wir endlich im wärmenden Schlafsack liegen konnten.

7. Tag (Zeltplatz am Nissunjohka - Abisko Turiststation, 5 km)
Die Aussicht auf das Ende unserer Wanderung ließ müde Körper wieder lebendig werden. Außerdem waren es ja nur noch ca. 5 km bis zur Abisko Turiststation, die wir im Laufschritt hinter uns legten. Das Wetter war zwar wieder trockener geworden, trotzdem war der Weg zwischen Abisko und Abiskojaure teilweise sehr schlammig. Die Spuren von kleineren Geländefahrzeugen (im Nationalpark!) taten ihr übriges, um den Untergrund aufzuweichen. Also kamen wir mit schmutzigen Hosen in Abisko an und erkundigten uns gleich nach einer Verbindung nach Nikkaluokta. Unser Zug bis nach Kiruna ging um kurz vor zwölf, dann mussten wir in einen Bus umsteigen, der uns um ca. 17 Uhr in Nikkaluokta absetzte. In Nikkaluokta kauften wir uns dann noch eine Postkarte als Andenken, die unsere schönen Erinnerungen an die Tage im Fjäll ergänzen sollte. In Gedanken waren wir schon wieder dabei, mögliche Routen für eine nächste Tour zusammen zustellen. Das Fjäll-Fieber lässt uns eben nicht mehr los!



© www.fjell.de - Christoph Schenk, Letzte Aktualisierung: 09.03.2003

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