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Mittwoch, der 20. 11. 2019

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Rogen - Wochenendausflug nach Härjedalen
Informationen zur Tour
Bild: Wanderkarte Rogen Naturreservat Ausgangspunkt: Wochenendausflug von Linköping nach Härjedalen mit Tageswanderung im Rogen Naturreservat
Charakter der Wanderung: Einsame Tageswanderung in Herbstlandschaft, markiert, ca. 20 km
Karte: Autoatlas Schweden; Fjällkartan im Maßstab 1:100 000, W1 Rogen - Grövelsjön - Idre

Seit Anfang Spätsommer wohnten wir schon wegen unserem Studium in Linköping und der damalige Herbst war einer der schönsten gewesen, den wir je erlebt hatten. Als wieder einmal dauerhaft die Sonne strahlend schien und die Bäume sich schon verfärbten, packte uns richtig die Lust auf eine Wandertour im Fjäll. Da der Wetterbericht ideale Bedingungen gemeldet hatte, kamen wir in eine gut gelaunte Stimmung.

Nach der letzten Vorlesung für die Woche ging es gegen 13 Uhr mit unserem VW Bus in Richtung Motala los. Bei gut ausgebauter Straße kamen wir schnell vorwärts und fuhren ab Motala weiter Richtung Norden, vorbei an Örebro. Erstes Ziel war der Ort Kopparberg mit seiner einmaligen Holzkirche. Diese ist innen wie außen nur aus Holz gebaut und wird von einem separat stehenden hölzernen Glockenturm umrandet. Wir betraten die Kirche und wurden von einer gemütlichen Wärme überrascht - an den kleinen Holzfenstern hingen sogar Vorhänge! Wir verweilten eine ganze Weile im Inneren und trugen uns ins Gästebuch ein.

Den Siljansee umrundeten wir nördlich und hielten Kurs auf Hede in Härjedalen. Als der Abend dann voranschritt beschlossen wir, uns einen geeigneten Übernachtungsplatz zu suchen. Zum Glück gab es an dem langgestreckten See westlich der Straße 84 immer wieder schöne Plätze zum Stellen. Nachdem uns dann auch noch unser erster Elch an diesem Wochenende über den Weg gelaufen ist, haben wir es uns gleich in der Nähe des Sandstrandes am See gemütlich gemacht. Die Abendtemperaturen sanken jedoch sehr rasch und luden nicht zum baden ein. Nach einem einfachen Abendessen verbrachten wir den restlichen Abend mit Karten spielen und lesen. Da wir nach der anstrengenden Fahrt ziemlich müde waren, gingen wir etwas früher ins Bett. Allerdings wurde es in der Nacht trotz dickem Federbett im Bus so kalt, dass wir die restliche Nacht die Standheizung laufen ließen.

Am nächsten Morgen war draußen alles in dickem Nebel eingehüllt. Dennoch versprach es wieder ein herrlicher Herbsttag zu werden und so wollten wir nun endlich zu unserer Wanderung kommen. Das geplante morgendliche Bad im See musste wegen einer dünnen Eisschicht auf der Oberfläche leider ausfallen. Bewiesenermaßen hat es in der Nacht einige Grade unter Null gehabt. Nach schon wenigen Kilometern mit dem Auto wieder Richtung Westen löste sich die Nebelwand dann endlich im Nichts auf und die Sonne kam hervor.

Und was war das? Wir bremsten und kamen auf einem Parkplatz direkt an einem See zum Stehen. Fast hätten wir sie übersehen – zwei Elche standen am gegenüberliegenden Ufer. Doch ein noch so leises Knirschen der Autotüre ließ den einen schleunigst im Wald verschwinden. Der andere schien uns nicht zu bemerken. Es war richtig idyllisch – der Nebel stieg langsam aus dem See auf, es war mucksmäuschenstill und dann war da der Elch am Ufer und nahm sein Frühstück zu sich. Schließlich gaben wir uns einen Ruck, denn wir mussten weiter. In der Gegend um Hede machten wir aber dennoch ein paar Fotostopps wegen der schönen Herbstfärbung.

Da wir uns bis hierher noch nicht entschieden hatten, wo es denn eigentlich los gehen sollte, entschlossen wir uns nun endlich für das Rogen Naturreservat. Als Ausgangspunkt wählten wir Käringsjövallen, von wo aus wir dann zur nur ca. 10 km entfernten Rogenstugan laufen wollten. Das war zwar weniger als wir vorhatten, aber versprach eine Strecke in einer sehr reizvollen Landschaft. Im Gepäck hatten wir Isomatten, Schlafsäcke und den Trangia-Kocher, denn wir planten, in der Rogenstugan zu übernachten.

Der Weg sah bereits zu Beginn sehr verlockend aus: Zuerst ging es an zwei ganz kleinen Seen entlang, die - für uns im Oktober ungewohnt - schon dick gefroren waren. Anscheinend war der Frost in den letzten Tagen schon sehr intensiv gewesen. So war auch die ganze Landschaft mit einer dicken Reifdecke überzogen, die auch tagsüber vom Sonnenschein nur teilweise weg taute. Der Wanderweg schlängelte sich nun zwischen zwei großen noch offenen Seen hindurch. Die Birken rings um uns herum hatten auch einen großen Teil ihrer Blätter verloren oder färbten mit einigen Restbeständen die Umgebung herbstlich. Der Wanderweg zog sich weiter über kleinere Hügel hinweg und man hatte immer die phantastischsten Aussichten über die ringsum liegenden Gewässer. Wegen der geringen Tagesetappe machten wir auch bald einmal auf einem umgestürzten Baum eine Pause und genossen die Aussicht und die Ruhe für uns ganz alleine.

Trotz Sonnenschein kam die Tagestemperatur nicht viel über 0 Grad hinaus und wir kühlten rasch aus. Deshalb machten wir bald weiter und erreichten die Rogsbodarna, eine Ansammlung von privaten Hütten, an denen auch verstreut noch Fischerboote vom Sommer lagen. Hier beschlossen wir, vom offiziellen Wanderweg abzuweichen und den Fußweg direkt am Strand entlang des Sees zu nehmen, da dieser uns attraktiver erschien. Nach ca. einem Kilometer trafen wir dann auch schon an unserem Ziel, der Rogenstugan des STF, ein.
Bis hierher waren wir an diesem Tag noch keinem Menschen begegnet und so stellten wir erst einmal unsere großen Rucksäcke in die Hütte. Als wir wieder aus der Hütte kamen, sahen wir dann doch noch ein Ehepaar unweit der Hütte sitzen und Rast machen. Das erweckte auch den Hunger in uns und wir kramten in der Hütte unseren Kocher aus den Rucksäcken hervor. Unglücklicherweise hatten wir aber keine Streichhözer dabei und fanden auch keine. Nach langem Suchen hatten wir auch alle möglichen Ecken der Rogenstugan erfolglos durchkämmt. Da ein Kocher ohne Streichhölzer wenig Sinn macht, wollten wir die anderen Wanderer um Hilfe beten. Doch vor der Hütte war kein Anzeichen von den beiden mehr zu sehen! Wir konnten auch nicht erkennen, in welche Richtung sie denn weiter gelaufen waren.
Da wir ohne Streichhölzer weder warmes Essen noch Feuer in der Hütte hätten machen können, wäre es uns sehr schnell kalt geworden. Zudem wäre es um 19 Uhr dunkel geworden und wir säßen auch noch ohne Licht da. Dann beschlossen wir, erst mal ein paar Schoko- und Müsliriegel zu vertilgen. So setzten wir uns vor die Hütte an den Tisch, an dem das Ehepaar vorher gesessen hatte und beratschlagten, was wir jetzt tun sollten, während wir uns stärkten. Wir waren uns schnell einig: wir gehen zurück. Denn es hat kein Sinn in der eiskalten Hütte zu übernachten, ohne Licht und nur mit Schokolade zum Essen. Es wäre zwar schön gewesen, hier draußen abseits der Zivilisation zu übernachten, aber so hatten wir uns das auch nicht vorgestellt.

Da wir noch einen halben Tag vor uns hatten und die Sonne immer noch wunderbar schien, ließen wir uns in dieser wunderbaren Gegend nicht entmutigen. Das einzig ärgerliche war, dass wir unsere großen Rucksäcke jetzt umsonst hier hinaus geschleppt hatten. Aber, was soll’s.

Der Rückweg kam uns viel kürzer vor, als der Hinweg, aber das war ja nur eine Täschung. So erreichten wir am frühen Nachmittag wieder unser Auto und waren trotz fehlender Übernachtung in der Rogenstugan von beeindruckenden Tageserlebnissen geprägt. Wir verstauten unser Gepäck wieder an entsprechenden Stellen des VW Busses und verließen das Rogen Naturreservat.

Jetzt hatten wir ja noch genügend Zeit bis wir wieder in Linköping sein mussten. So beschlossen wir, nur langsam wieder Richtung Süden zu fahren, denn durch diese wunderbare Landschaft rast man nicht so einfach hindurch. Als wir die Hauptstraße erreichten, wählten wir die 311 südwärts. Diese Straße waren wir erst vor sechs Wochen gefahren, als wir uns noch in unserem Sommerurlaub in Norwegen befanden. Nach ein paar Kilometern erkannten wir auch gleich den Platz, an dem wir im August noch angehalten hatten und bei warmem Wetter nach Pilzen gesucht hatten. Nun war es aber viel zu kalt und Pilze würde es sowieso keine guten mehr geben.

Die Fahrt ging also weiter in Richtung Idre. Unterwegs gibt es außer der schönen Berglandschaft nichts besonderes zu sehen, so dass wir gegen Abend die nähere Umgebung von Idre erreichten. Von früheren Reisen wussten wir, dass es in der Gegend um Idre einige schöne Stellplätze gibt. Und so fanden wir noch vor dem Einbruch der Dunkelheit was wir suchten. Nach einem leckeren Abendessen vertrieben wir uns wie am gestrigen Abend die Zeit mit Lesen und Karten spielen. Es wurde langsam bitterkalt draußen, so dass wir beschlossen, die Standheizung die ganze Nacht laufen zulassen. Das wiederstrebt einem zwar immer wieder, aber es ist die fast einzige Methode, warm zu bleiben.

Nach einem entspannenden Frühstück am nächsten Morgen fuhren wir weiter auf der Straße 70 in Richtung Älvdalen. Im Ort parkten wir an der Kirche, der wir einen kleinen Besuch abstatten wollten. Dort fanden jedoch gerade noch Proben für ein Konzert an Allerheiligen statt, so dass wir leider nicht in das Innere konnten. Für uns wäre es schön gewesen, ein bißchen der Musik zu lauschen, doch wollten wir auch nicht die Musiker stören.

Da es uns für einen weiteren Spaziergang zu kalt war, beschlossen wir, weiter nach Mora zu fahren. In Mora angekommen, parkten wir am Ufer des Siljansees und liefen von dort in die Stadt hinein. Bei einem ersten Besuch in Mora sollte man sich unter anderen die Kirche mit dem hölzernen Glockenturm anschauen. Wir aber schlenderten durch die Fußgängerzone und schauten im Vorbeigehen noch ein bisschen in den Schaufenstern die Auslagen an. Doch im Allgemeinen war sehr wenig los, denn der Sommer war ja schon vorbei und ohne ihn waren auch kaum noch Touristen anzutreffen.
Als nächstes Ziel hatten wir uns Gesunda bzw. den Gesundaberget gesetzt. Dies war einer der wenigen Orte am Siljansee, den wir noch nicht kannten. Wir parkten oberhalb des Weihnachtsmannlandes – das natürlich auch geschlossen hatte – auf dem Stellplatz an den Liftanlagen. Nun wussten wir nicht genau, ob es Wanderwege auf die Spitze des Gesundabergets gab, aber wir konnten einen kleinen undeutlichen Pfad ausmachen, dem wir folgten. Leider verspürte Miriam nach drei viertel des Aufstieges ungewöhnliche Schmerzen im Knie und um es nicht zu überanstrengen, liefen wir nach einem kurzem Parallelstück wieder hinab. Auf jeden Fall konnten wir aber die weite Rundumsicht auf den Siljansee und die gegenüberliegende Stadt Mora genießen.

Inzwischen war es schon Nachmittag geworden und wir dachten an die noch bevorstehende lange Heimfahrt nach Linköping. Diesesmal wählten wir für die Heimfahrt die Straße 64 in Richtung Süden, was eine etwas andere Strecke ergab als auf der Hinfahrt. Tatsächlich sahen wir unterwegs auch wieder einen Elch über die Straße laufen. Damit hatten wir während unseres Ausfluges an fast jedem Tag einen Elch zu Gesicht bekommen. Das gibt es sicher auch sehr selten.

Kurz vor Kristinestad bogen wir auf die 63 in Richtung Osten ab. Dann fanden wir auf der Karte noch ein paar kleinere Straßen als Abkürzung und ab Örebro ging es die ersten paar Kilometer auf der E20 entlang. Bald bogen wir auf die 50 ab. Schon bei einsetzender Dunkelheit fuhren wir an Motala vorbei, von wo aus es noch circa 40 Kilometer bis Linköping waren. Nur noch 30 km auf der E4 in Richtung Stockholm trennten uns von unserem schwedischen Zuhause auf einem Bauernhof.

Trotz der nur eintägigen Wanderung war es ein sehr gelungenes Wochenende geworden. Der Wetterbericht hatte recht behalten - außer dem Frühnebel haben wir immer Sonnenschein und keine Wolken gesehen. Es war ein intensives Erleben des schwedischen Herbstes mit viel frischer Luft und müden Füßen. Knappe drei Wochen später sollte uns der erste Schnee in Linköping überraschen und eine ebenso schöne Jahreszeit einläuten.




© www.fjell.de - Christoph Schenk, Letzte Aktualisierung: 09.03.2003

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